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Novus Ordo Blog

Das Aleph teilen - und die Welt erobern!

»Dieses erschütternd humorvolle Buch macht Tabula rasa mit unserem Verständnis von Geschichte. Ausgehend von der alten Idee einer Universalbibliothek und allein ausgestattet mit dem verfügbaren Allgemeinwissen unserer Zeit, zeichnen wir gemeinsam ein Aleph – ein kleines Ding, in dem die Welt ist! (siehe Bleistift-Skizze; Autorenbereich). Quasi durch die Geschichte „offenbart“, entsteht so vor unseren Augen eine „Neue Ordnung“ der Zeitalter – Novus ordo. Wir erkennen, dass wir heute am Anbeginn eines letzten „Eisernen Zeitalters“ stehen. In einem Parforceritt durch eine Welt aus Symbolen sprengen wir vor bis zur „apokalyptischen Hochzeit“: lösen die Offenbarung (Johannesapokalypse, Ragnarök und mehr), auf eine durchschlagende Weise, wie es sich niemand erträumen konnte, stoßen auf das Geheimnis des Bösen und der Goldenen Zeitalter (Theorem „Roter Drache“). – Für alle, die ein neues Universum entdecken wollen – spielerisch, ohne die Schleichwege der Esoterik und des Obskurantismus – frei nach dem Spruch (Dan 12,4): Am Ende wird die Erkenntnis groß sein!«

Den Leser erwartet eine meisterliche Komposition aus Sachbuch (85%) und moderner Rittersage (15%) – Die „Summa Apocalyptica“ eines neuen Zeitalters. (2020)

Novus Ordo – Der Titel des Buches

Wofür steht „Novus Ordo“? Es ist ganz einfach: Das Aleph ist das kleine Ding, in dem die Welt ist. Sein Name ist „Novus ordo“. Im engeren Sinne bezeichnen wir mit Novus ordo auch die „Neue Ordnung der Zeitalter“, die durch das Aleph entsteht und die dessen „Zeithülle“ beherrscht. Wir können damit sagen: Novus ordo ist die „Weltformel“ der Geschichte!

Seine letzte Bedeutung allerdings erfährt der Begriff erst als die Neue Abfolge der Zeitalter (Novus ordo seclorum) in Verbindung mit dem Großen Siegel der Vereinigten Staaten von Amerika. Auf diesen tiefbewegenden Zusammenhang, der erst im letzten Teil des Buches vollständig aufgedeckt wird, können wir an dieser Stelle nicht eingehen (Es betrifft die Bedeutung des sogenannten Novus-ordo-Punktes im Aleph).

Der Novus Ordo dagegen ist der Neue Orden, der laut Tatenbericht (zu lesen in der Reiseerzählung des Buches) durch den „Hochmeister“, den Entdecker des Aleph und Verfasser der Vorlesung, am Gründonnerstag des Jahres 2013 gegründet wurde. Der Orden führt sogar eine eigene Zeitrechnung, nämlich die durch das Aleph und die Neue Ordnung (Novus ordo) zweifelsfrei vorgegebene. Unser Jahr 2022 etwa entspricht danach dem Jahr 2742 N. o.

Es ist richtig, dass Joachim von Floris, der berühmte Apokalyptiker des Mittelalters, schon seinerzeit einen „Neuen Orden“, einen „Novus Ordo“ prophezeite, den Endzeit-Orden einer geistlichen Intelligenz, in dem viele Nachfolgende den Franziskanerorden um den Heiligen Franziskus erkennen wollten. In einer ironischen Wendung bricht der Novus Ordo nun tatsächlich in die Zeit eines Franziskus, wenn auch eines ganz anderen Franziskus.

Das Titelbild...

In dem blickfangenden Emblem auf dem Buchcover von Novus Ordo wird oft (und nicht ganz ohne Berechtigung) ein 'N' gelesen (N₀ für Novus ordo) oder auch ein Kreuz (x) erkannt. Tatsächlich zeigt es den ersten Buchstaben des hebräischen Alphabets, das Aleph (א), welches unserem lateinischen 'A' entspricht. Die Botschaft des Covers lautet damit ganz schlicht: "Novus ordo" oder "Alpha & Omega" – oder aber "Aleph Null" – was in der Mathematik als Symbol für die Mächtigkeit der kleinsten aller unendlichen Mengen steht.

Nicht Prophet, sondern Prometh!

Novus Ordo verspricht eine ganz neue Weise der Erkenntnis über Geschichte und Zukunft, die mit nichts von dem, was wir bisher kennen, auch nur entfernt vergleichbar ist. Was wir betreiben hat zunächst rein gar nichts mit Prophetie im hergebrachten Sinne zu tun, denn wir berufen uns nicht auf Offenbartes (d. h. Schriftoffenbarungen). Was wir tun hat auch nichts gemein mit den Prognosen der Futurologen, denn es geht im Buch weder um Meinungen noch um Spekulationen. Und was wir machen hat erst recht nichts mit Intuition, mit außersinnlichen oder wahrsagerischen Fähigkeiten zu tun. Es bedarf hier keiner Einweihung, keines hermetischen Wissens, auch keines Opfers der Vernunft (im Gegenteil) und es ist weder irgendetwas zu glauben noch gibt es esoterische oder naturphilosophische Systeme, die anzunehmen wären.

In Novus Ordo gilt allein die Tatsache des Aleph, dieses einfachen geometrischen Objekts, und sonst nichts. – Das heißt, es gibt natürlich noch etwas: Das sind all die Namen, die Dinge, die Zeichen und Zahlen, die wir in den Enzyklopädien und Geschichtsbüchern der Welt vorfinden und die das Aleph erst zu dem werden lassen, was es ist: ein Universum aus Symbolen, in dem, was wir das „Buch der Geschichte“ oder das „Buch des Menschen“ nennen.

Mit der Promethie ist es also gerade nicht so wie mit den Endzeit-Spekulationen und den Fristenrechnungen der neugierigen Bibeldeuter, in der Weise: "Wir wollen etwas über die Zukunft wissen, also machen wir uns ein Aleph!" Das Aleph ist nicht gemacht, sondern es ist geboren. Genauso folgt die Promethie nicht dem Zwang, sondern allein den ästhetischen Prinzipien des Aleph, das wir als Kunstwerk verstehen. Promethie ist nicht der Zweck der Alephologie, sondern ihre Frucht.

Die Promethie ist ein Spiel. An eine Promethie „glauben“ wir nicht, sondern wir finden sie schön. Promethie ist immer schön (– und damit auch wahr und gut): Promethie ist eine schöne, spielerische und zugleich absolut rationale Erkenntnisweise, die erst durch das Aleph möglich wird und die zum Buch des Menschen gehört wie die Prophetie zum Buch Gottes und die Prognose zum Buch der Natur. (Merke: Prophet = ‚Voraussager’, Prognostiker = ‚Vorauswisser’, Prometh(eus) = ‚Vorausdenker’).

Dort jedoch, wo sich wie in der Apokalypse Geschichte und Offenbarung begegnen (und im Aleph begegnen müssen!), dort, wo sich die Wege von Prophet und Prometh schneiden, da wird aus dem Spiel ein Spiel mit dem Feuer! – Genau dies erwartet uns in den Kapiteln 6 und 7.

Dinge, die man selbst gelesen und erlebt haben muss, um sie zu verstehen.

Zitat aus der Einleitung (Was ist Novus ordo?):

»Ein falsches Verständnis von Wissenschaft sowie Rigorismus und geistige Verflachung in der Religion, Szientismus und Biblizismus genannt, haben sich des Buches des Menschen bemächtigt und in jeder Weise zu einem verkümmerten, ja unwürdigen Geschichtsbild geführt. Man hat die Geschichte auf ein universales Gesetz nach Art der Naturwissenschaft (Ultimate Law of History, kurz ULH) bringen wollen, oder man hielt in seiner Anmaßung die Offenbarungen der Schrift für einen Gnomon, den Schattenzeiger einer Sonnenuhr, mit dem sich der Lauf der Heilsgeschichte berechnen ließe. Das Ergebnis war allenfalls Sinnverlust und Relativismus. Novus ordo ist die Abrechnung. – Die Geschichte hat ihre eigene Weltformel. Diese „Formel“ ist kein Gesetz, auch kein Schema, sondern eine Ordnung: Novus ordo.«

Das Geheimnis des Bösen

Novus Ordo steht für die Offenbarung der Geschichte – durch die Geschichte. Die Offenbarung schlechthin, das ist das, was wir die Apokalypse nennen. Sprechen wir aber von der Apokalypse, dann sprechen wir von einer Hochzeit! Ganz entsprechend müssen auch die großen Resultate in Novus Ordo, das ist die konzertante Auflösung der Daniel-Apokalypse und der Johannes-Apokalypse, als das sogenannte Erste und Zweite Hochzeitstheorem bekannt werden.

Diese „Doppelhochzeit“, ergänzt durch das abschließende Theorem „Roter Drache“ (und: „Der Aufhalter“ oder "Der Katechon"), bildet den einen Corpus apocalypticum in Novus Ordo: Dort, wo alle Fäden zusammenlaufen, Zeichen, Zahlen, Berechnungen, wo sich Kreis und Dreieck, Geschichte und Offenbarung verbinden, entsteht ein Bild von bizarrer Grandiosität, in dem der Leser nicht mehr zwischen Spiel und Realität unterscheiden kann. – Das ist die Apokalypse!

Es ist damit auch ausgeschlossen, die apokalyptischen Zahlen, 666 oder 3 1/2, oder das Auftreten von Figuren wie dem Antichrist durch die üblichen bis heute mannigfach verbreiteten Spekulationen auf irgendeine andere Weise sinnvoll zu deuten. – All diese Größen erhalten ihren ganzen Sinn allein in und durch Novus ordo! Jedes Zeichen, jede Zahl und jedes Jahr, z. B. 2020 (2740 N. o.) als das Jahr des wiederkehrenden Eisernen Geschlechts, ist seit 1991, dem Jahr der Vollendung von Novus ordo, unverrückbar festgelegt (unter Einhaltung von Mt 24,36).

Klappentext der Taschenbuch-Ausgabe:

»Was, wenn ich euch sage, dass wir in unserer Zeit, ausgestattet allein mit drei Hilfsmitteln, einer Enzyklopädie, einem Blatt Papier und einem Bleistift, wie im Spiel alle Rätsel unserer Geschichte in einer Totalperspektive bis zur abgründigen Klarheit auflösen können? Von den Weltaltern der Antike bis zum letzten Goldenen Zeitalter der Menschheit, die großen Prophezeiungen und das Geheimnis des Bösen. Sodass alles, was fragwürdig war, fraglos wird: die Apokalypse! – Das haltet ihr für ganz unmöglich? – Ich sage euch: Ihr kennt das Aleph nicht. Und von den Zeiten versteht ihr nichts. Das Aleph aber und die Neue Ordnung der Zeiten sind eins.«

Novus Ordo – Ein Vademecum der Endzeit

Titelgebend für das Buch ist die entscheidende Untersuchung des Kapitels 7, die sich ganz der genialen Architektur des Aleph, im Besonderen dem Sockel-Bereich als dem Abschnitt vom Anfang und Ende unserer Geschichte widmet. Hier nun, als die Frucht einer Geometrie der Endzeit (d. h. einer „Vermessung“ des Endabschnitts unserer Geschichte), offenbaren sich vor uns fünf Etappen der Endzeit – auf geradezu bestechende Weise!

Die ersten beiden dieser Wegmarken sind bereits überschritten – Es handelt sich um die Epochenschwellen 1991 (das „Ende der Geschichte“) und 2020. Der Alephologe weiß mehr...

(...auch darüber, was diese letzten promethischen Erkenntnisse durch Novus Ordo, gewonnen in unserer Zeit, mit den kruden Wahrsagungen der Ragnarök, dem nordischen Weluntergangsmythos aus der Völuspá, und mit den Endzeit-Visionen der Heiligen Hildegard von Bingen zu tun haben.)